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Gelegentliche Texte

Warum es ,,Palästinenser” nicht gibt

Wer sich im Heiligen Land aufhält, der begreift schnell – dies ist das Land der Legenden. Das gilt nicht nur für alles Religiöse, das gilt nicht nur für die Vergangenheit, das gilt auch für das Hier und Heute und alles Politische. Eine dieser Legenden bekommt man in Israel bevorzugt von Arabern serviert. Sie besteht in der Behauptung, sie, die „Palästinenser“, seien die eigentliche Urbevölkerung dieses Landes. Wie steht es damit? Ein Faktencheck sine ira et studio.

Wer sich einer Antwort näheren will, der beginnt am besten mit einem Blick auf die Religionen. Im Grunde sie es nämlich, die heute in diesem Fleckchen Erde für Zugehörigkeit und Bruchlinien sorgen. Ohne Zweifel sind zwischen Mittelmeer und Jordan zwei Weltreligionen entstanden – Judentum und Christentum. Beide monotheistisch, die zweite ohne die erste nicht denkbar, die erste ohne die zweite dagegen sehr wohl. Ebenso unzweifelhaft ist die Tatsache, daß der Islam seine Wurzeln nicht in dieser Region hat. Der Prophet dieser Religion wirkte in Zentralarabien, sein Kosmos lag zwischen Mekka und Medina. Diese geografische Ferne ändert jedoch nichts daran, daß der Islam ohne Christen- und Judentum nicht existieren würde.

Es ist nun durchaus wichtig auf diese an sich offenkundigen Tatsachen hinzuweisen, hört man doch im Gespräch mit arabischen Muslimen gern die Behauptung, der Islam habe seine eigentlichen Wurzeln in der historischen Region Palästina, was entweder auf schlichtem Unwissen beruht oder eine blanke, politisch motivierte Lüge ist.

Weniger offenkundig aber ebenso erläuterungsbedürftig ist der Begriff „Palästina“ an sich. Politisch bezieht man ihn seit einigen Jahren in Europa auf die arabischen Autonomiegebiete im Heiligen Land. Die Araber selbst bezeichnen damit in der Gegenwart die Gesamtheit aller Gebiete, auf denen sich heute diese Autonomiegebiete und der Staat Israel befinden.

Historisch tritt „Palästina“ erstmals 135 nach der Niederschlagung des jüdischen Bar-Kochba-Aufstandes auf. Die Römer wollten die letzten Erinnerungen an die selbstständigen jüdischen Staaten auslöschen und legten die beiden Provinzen Syria und Judaea zu „Syria-Palaestina“ zusammen. 194 wurde eine Provinz „Palaestina“ geschaffen, 395 wurde diese in drei Verwaltungseinheiten untergliedert. „Palästina“ war damit in der Spätantike ein reiner Verwaltungsbegriff, der keinerlei Bezug zu einer wie auch immer gearteten Identität der Bewohner dieser Region hatte.

Am Ende des 6. Jahrhunderts bestanden diese nämlich zum überwiegenden Teil aus christlichen Griechen. Griechisch war das allgemein gesprochene Idiom der Region. Darüber hinaus lebte noch immer eine starke jüdische Minderheit in ihren angestammten Gebieten, die sich teilweise noch des Aramäischen bedienten. Immer wieder gab es Einfälle nomadisierender Stämme in das Gebiet. Dabei handelte es sich vor allem um Araber, die sich aber zunächst nicht dauerhaft ansiedelten. Der verheerende Einfall der Perser zwischen 614 und 628 ließ eine komplett zerstörte Region zurück und bereitete den Boden für die muslimische Eroberung.

Der Islam – der auf der arabischen Halbinsel entstanden war – begann ab 632, dem Jahr des Todes des Propheten Mohammed, eine beispiellose Expansion. Im östlichen Mittelmeer war diese völlig problemlos: 636 waren Syrien und Palästina fast ohne einen Schwertstreich gefallen. 638 eroberten die muslimischen Araber Jerusalem. Es war ein „Fatah yasir“, ein „leichter Sieg“, wie es der Historiker al-Baladhuri niederschrieb und wie es zu einem geflügelten Wort wurde. Die Araber brachten eine neue Ordnung: Eine dünne muslimische Oberschicht übte nun gestützt auf militärische Machtmittel die Herrschaft über die mehrheitlich christliche Bevölkerung aus. Christen und Juden mussten die entwürdigende Kopfsteuer für Nichtmuslime zahlen, sie galten als „Dhimmis“, als „Schutzbefohlene“, mit eingeschränkten Rechten. Trotzdem stützten sich die Eroberer zunächst auf die erfahrenen byzantinischen Beamten. Die Sprache in der Verwaltung blieb zunächst Griechisch.

Das änderte sich in den kommenden 50 Jahren gründlich. Um dem Dhimmi-Status zu entkommen, konvertierten immer mehr griechische Christen zum Islam. Gleichzeitig ließen sich immer mehr nomadisierende Araber in den Städten Syrien-Palästinas nieder. Damaskus entwickelte sich zur wichtigsten Stadt der Region, die mehr und mehr arabisiert wurde. Die Omajaden-Dynastie machte schließlich Damaskus zu ihrer Hauptstadt, noch immer waren allerdings Griechisch und Aramäisch weithin im Gebrauch.

Im 8. Jahrhundert setzte sich die Arabisierung und Islamisierung der Region fort. Aufstände der Christen im Libanon wurden um 750 blutig niedergeschlagen. Es folgte eine zunehmende Bedrückung der Dhimmis, der diese mit Auswanderung und Konversion zu entgehen suchten. In diese Zeit fallen eine diskriminierende Kleiderordnung für Nichtmuslime und die Enteignungen von Kirchen und Klöstern. Der Islam war also keineswegs immer so tolerant, wie es die gern gepflegte Legende heute Glauben machen will. In diese Zeit fällt auch die Verdrängung des Griechischen als maßgebliche Sprache in der Region.

In Jerusalem hatten die Kalifen zwar die Heiligtümer auf dem Tempelberg errichtet, insgesamt war die Stadt jedoch von geringer Bedeutung. Mekka und Medina blieben zentrale Kultstätten des Islam. In Damaskus schlug das wirtschaftliche und administrative Herz des Reiches, später, unter der Abbasiden-Dynastie, in Bagdad. Jerusalem blieb in dieser Zeit Peripherie. Wir kennen keine berühmten theologischen oder Rechtsschulen, die ihre Wurzeln in Jerusalem gehabt hätten.

Der Prozess der Arabisierung und Islamisierung des Heiligen Landes war zu Beginn der Kreuzzüge im Wesentlichen abgeschlossen. Zwischen 1098 und 1291 existierten die Staaten der Kreuzfahrer. Wieder herrschte eine dünne christliche, aus Europa stammende, Oberschicht über die einheimische Bevölkerung. Entgegen einer weiteren Legende waren die muslimischen Untertanen dieser Europäer mit ihrem Los in der Regel durchaus zufrieden – die Ausbeutung und die Steuerlast der ländlichen Bevölkerung war schlicht niedriger als unter muslimischer Herrschaft, berichtet zum Beispiel der Chronist Ibn Djubair.

Diese Eroberung durch die Kreuzfahrer war propagandistisch religiös aufgeladen. Den Europäern ging es in ihrer Propaganda für die Mobilisierung zum Zug ins Heilige Land um die Rückeroberung des Heiligen Grabes und anderer Stätten christlicher Tradition. Die muslimische Seite musste dieser Propaganda etwas entgegensetzen. Insbesondere im Falle des äußerst erfolgreich gegen die Kreuzfahrer kämpfenden Sultans Salah ad-Din ibn Ayub ist daher zum einen ein Rückgriff auf die damals fast in Vergessenheit geratene Idee des islamischen heiligen Krieges, des Djihad, festzustellen. Darüber hinaus wurde nun auch die religiöse Bedeutung Jerusalems für die Muslime zunehmend betont. Diese war also nicht – wie im Falle Mekkas oder Medinas – aus sich selbst heraus gegeben. Vielmehr wurde sie erst durch den Konflikt mit einer fremden Macht mit differierender Religion aufgeladen. Al-Aqsa-Moschee und Felsendom auf dem Tempelberg in Jerusalem waren so lange von überragender Bedeutung, wie sie unter christlicher Herrschaft standen. Sie waren Objekte und Symbole im Propagandakrieg und Motivation für die Mobilisierung zum Djihad. Die Parallelen zur Gegenwart sind in diesem Fall verblüffend.

Nach der endgültigen Vertreibung der Kreuzfahrer aus dem Heiligen Land begann dessen schier unaufhaltsamer Verfall. Das gilt auch für Jerusalem. Zunächst plünderten die von Kairo aus regierenden Mamlucken das Land aus. Bereits während der Vertreibung der Kreuzfahrer hatten sie die den Küstenstreifen systematisch verwüstet, um die Rückkehr der Europäer unmöglich zu machen. Davon erholte sich dieser Landstrich bis ins 20. Jahrhundert nicht. Die türkischen Osmanen hatten zu Beginn des 16. Jahrhunderts schließlich leichtes Spiel bei der Eroberung der Region. Auch sie sahen das Heilige Land jedoch vor allem als Steuerquelle. Die alten Lehensverhältnisse blieben erhalten, Christen und Juden erfreuten sich zumindest teilweiser kultureller Autonomie.

Unter den Osmanen, und insbesondere seit dem rasanten Niedergang ihres Reiches seit dem späten 18. Jahrhundert, verkamen Syrien und Palästina regelrecht. Historiker haben für das Jahr 634 für die Region eine Bevölkerung von 4,3 Millionen berechnet. Am Ende der osmanischen Herrschaft betrug sie 1918 noch rund 1,5 Millionen Menschen. Die Region blieb intellektuell und wirtschaftlich ein Randgebiet des Osmanischen Reiches. Ehemals kultiviertes Land verfiel endgültig.

Als 1918 der Erste Weltkrieg endete und in dessen Gefolge Großbritannien das Völkerbundmandat über Palästina übernahm, lebte im Mandatsgebiet eine Mischbevölkerung aus Muslimen, Christen und Juden. Die Bezeichnung „Palästinenser“ fand in der Mandatszeit auf alle diese Gruppen Anwendung. Auch die Juden waren damals „Palästinenser“. Allerdings kann niemand behaupten, daß es in dieser Zeit irgendeine palästinensische Identität gegeben hätte. Man war Jude, Christ oder Muslim, mit dem Siegeszug des arabischen Nationalismus’ betrachteten sich viele Christen und Muslime zunehmend als „Araber“.

Nach der Gründung des Staates Israel und mehr noch nach 1967, nach dem verlorenen Krieg der Araber gegen Israel und der Inbesitznahme Jerusalems als israelische Hauptstadt, begannen sich al-Aqsa und Felsendom erneut als Propagandasymbole aufzuladen – diesmal als antiisraelische. Um diese Symbole herum, begann darüber hinaus seit 1967 die Konstruktion einer „palästinensischen Identität“, deren Ziel es letztlich ist, zu verschleiern, dass es sich bei diesen „Palästinensern“ um Araber handelt.

Das kam und kommt zum einen den Regimen in den arabischen Staaten zu Gute. Sie sind damit moralisch enthoben, seit zwei Generationen in Syrien oder Jordanien lebende „Palästinenser“ zu integrieren. Zum anderen impliziert der Begriff „Palästinenser“ aber einen Anspruch auf das gesamte „Palästina“, er suggeriert die Existenz einer „Urbevölkerung“ (Araber), die durch „Eroberer“ (Juden) unterdrückt und vertrieben wurde und wird und die nun wieder in ihre Rechte eingesetzt werden müsste und zwar unter Beseitigung der „Eroberer“. Diese beiden Gründe erklären, warum Agitatoren der Fatah oder der Hamas es heute nicht gern hören, wenn sie „Araber“ genannt werden.

Nach dem Gesagten dürfte zweifelsfrei klar sein: Es handelt sich bei der „palästinensischen“ um eine konstruierte, künstliche Identität. Wie wahllos dabei vorgegangen wird, zeigt sich, wenn man ein so genanntes „palästinensisches Kulturzentrum“ besucht. Da werden einem gern von griechisch-orthodoxen Mönchen gemalte Ikonen, Kleider arabischer Beduinenfrauen und armenische Keramik als „palästinensisch“ verkauft. Andererseits setzen „palästinensische“ Islamisten „palästinensische“ Christen heuer so stark unter Druck, daß immer mehr von ihnen ins Ausland flüchten.

Die Erklärung für diese Phänomene ist natürlich sehr einfach: Es gibt schlicht keine „Palästinenser“ und keine gemeinsame „palästinensische“ Identität der Nichtjuden im Lande Israel.

Subjektive Porträts aus Israel (2) – Eine Frau nimmt Abschied vom sozialistischen Traum

Weil mir in Israel jede Menge interessanter Leute über den Weg laufen, habe ich mich entschlossen, einige zu porträtieren. Diese Porträts sind absolut subjektiv und bemühen sich auch nicht um “Objektivität”.

Adva Boyland (58) führt gern Besucher durch den Kibbutz Nof Ginnosar am Ufer des Sees Genezareth in Nordisrael. Das Land hier liegt ihr am Herzen, man sieht das in der Art, wie sie die Gegend beschreibt und auch an Veränderungen leidet: „Früher war das einmal ein Strand“, sagt sie und zeigt auf eine Wiese, die in schilfbestandenes Flachwasser übergeht. „Jetzt ist der Wasserspiegel des Sees aber so gesunken, daß wir ihn nicht mehr nutzen können.“

Ja, natürlich, sagt sie auf Nachfrage. Der verlorene Strand und der sinkenden Seepegel machen den Kibbutzniks zu schaffen. Es sind aber andere Veränderungen, viel grundlegendere Veränderungen, die das Leben hier komplett umgekrempelt haben. Was Adva Boyland dann erzählt, ist die Geschichte des Abschieds von einem Traum – des Abschieds vom Traum eines jüdischen Sozialismus. Es ist die Geschichte ihres ganz persönlichen Abschiedes und der Veränderung der Institution „Kibbutz“ von einer bäuerlichen Kommune zu einem ganz normalen Wirtschaftsunternehmen.

Boylands Vater war einer der ganz frühen Mitglieder des Kibbutz Nof Ginnosar. Am Purimfest des Jahres 1937 hatte eine Gruppe junger, idealistischer jüdischer Sozialisten das von Arabern erworbene Land in Besitz genommen und den Kibbutz gründete. Es handelte sich in diesen Jahren im Wesentlichen um eine Schlammwüste, man lebte in Zelten und später einfachen Hütten, entwässerte das Land, legte Felder an – und lebte in engster Gemeinschaft.

An persönlichem Eigentum besaß jeder nur das, was er auf dem Leibe trug – alles andere war Gemeinschaftsbesitz. Die Kinder wurden nur wenige Monate nach der Geburt in einem Gemeinschaftskindergarten erzogen. Sie sahen ihre Eltern nur wenige Stunden am Tag, auch die Nächte verbrachten sie in der Gemeinschaftsunterkunft, getrennt von Vater und Mutter. So wuchs auch auch Adva Boyland auf. Wie ertrug man das als Kind? „Oh – die wenige Zeit mit den Eltern war eben besonders intensiv. Und wie sollte das auch anders gehen? Arbeitskräfte waren knapp. Die Mütter mussten ja auf den Feldern mitarbeiten“, erzählt sie.

Doch dieses sozialistische Idyll – wenn es denn je eines war – existierte nur wenige Jahrzehnte. Es scheint, als ob der wachsende Wohlstand, der wirtschaftliche Erfolg des Kibbutz, der in jenen Jahren im Wesentlichen auf dem Anbau von Bananen beruhte, den unbedingten Gemeinschaftssinn, den Verzicht auf Privatsphäre, Intimität und auch privaten Besitz langsam unterminierte. Boyland macht den Niedergang der Kibbutz-Idee jedenfalls an einer wegweisenden Entscheidung des Kollektivs fest: Man beschloss, die Kinder nicht mehr gemeinsam zu erziehen, sondern den Eltern zu erlauben, sie im eigenen Haushalt aufwachsen zu lassen.

Diese Entscheidung brach nicht nur die erste Bresche in den sozialistischen Gemeinschaftsgeist, sie führte auch zu wirtschaftlichen Problemen. Adva Boyland: „Die Häuser der Paare waren nicht groß genug. Jetzt, da die Kinder bei den Eltern leben sollten, musste erweitert werden, und das kostete viel Geld.“ Aber auch die Kibbutz-Mitglieder hatten sich verändert. Die Jüngeren bezweifelten zunehmend die Attraktivität eines solchen Gemeinschaftsprojektes. Auch Boyland verließ den Kibbutz – für mehr als 20 Jahre.

In dieser Zeit änderte sich das Land und änderten sich die Rahmenbedingungen. Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre begann der Niedergang der israelischen Arbeiterpartei, auf die sich die sozialistischen Kibbutze immer hatten verlassen können. Neue konservative Regierungen stoppten die Subventionen. Massive wirtschaftliche Probleme waren die Folge. Der Ausweg: Privatisierung. Aus Mitgliedern wurden in den 90er Jahren Anteilseigner. Überall in Israel geht das so. Die Privatisierungen in den Kibbutzen laufen noch immer.

Mit der Privatisierung brach am See Genezareth auch der letzte Rest sozialistischer Folklore zusammen. Adva Boyland zeigt auf den leerstehenden Speisesaal: „Früher aßen hier alle drei Mal am Tag gemeinsam. Nach der Privatisierung kocht nun jeder für sich.“ Auch die wirtschaftliche Basis veränderte sich. Nof Ginnosar baut zwar noch immer Bananen an, Haupteinnahmequelle ist aber längst der Tourismus. Ein Hotel wurde gebaut, ehemalige Unterkünfte der Kibbutz-Pioniere sind zum Feriendorf geworden. Das Unternehmen boomt. Heute wohnen wieder fast 500 Leute im Kibutz, der nun im Grunde ein ganz normales Dorf ist. Die Häuser gehören heute ihren Bewohnern.

Adva Boyland bedauert diese Veränderungen. Zwar verließ sie einst den Kibbutz für mehr als 20 Jahre, jetzt sieht sie aber durchaus Vorteile in einem Leben in enger Gemeinschaft. Aber hat die Kibbutz-Idee in ihrer ursprünglichen Form überhaupt noch Zukunft.? Sie denkt kurz nach und sagt dann: „Eine Art von Gemeinschaftsleben wird es immer geben. Aber die Kibbutz-Idee wird nur überleben, wenn es Menschen gibt, die das attraktiv finden.“

Die Alten, die Pioniere von einst, müssen sich mit dem Scheitern ihrer sozialistischen Idee abfinden. Einige taten dies in aller Konsequenz. Zum Beispiel Adva Boylands Vater. Als die Kibbutz-Vollversammlung die Privatisierung beschloss, sagte er zu seiner Tochter: „Veränderung ist gut und muss sein. Aber nennt es nicht mehr Kibbutz.“ Er packte seine Sachen und verließ als alter Mann Nof Ginnosar.